Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 39-2017 - 20.12.2017

Gewalt bei Protest von Gewerkschaftern ist skandalös

Bei den Protesten der  Beschäftigten des Reinigungsdienstes der Fa. Klüh vor der Zentrale des Unternehmens haben sich die betroffenen Luft gemacht und sind friedlich in das Foyer des Unternehmens gegangen, um mit Vertretern der Geschäftsführung und des Betriebsrates zusprechen. Dabei wurde ein hauptamtlicher Gewerkschaftssekretär der IG BAU, körperlich von einem Securtiy- Beschäftigten der Fa. Klüh so heftig angegriffen, dass er sich den Daumen schwer verletzte, so dass er mit einem Gipsverband ruhig gestellt werden musste und ggf. noch eine Operation ansteht. 

Aus der Sicht des DGB Düsseldorf ist eine solche gewaltsame Vorgehensweise skandalös, unakzeptabel und nicht hinnehmbar.

Sigrid Wolf, DGB- Vorsitzende Düsseldorf: „ Wo leben wir eigentlich, dass es bei Protesten möglich ist, körperliche Gewalt anzuwenden? Wir fordern die Firma Klüh auf, endlich in einen konstruktiven Dialog mit den  Beschäftigten zu treten und ein faires Angebot der Weiterbeschäftigung an anderen Standorten bzw. einen angemessenen Sozial- Tarifvertrag vorzulegen. Die langjährig Beschäftigten sind das Bauernopfer und werden im Regen stehen gelassen, nur weil Fa. Klüh einen Auftrag verloren hat und nicht bereit ist, den Menschen in anderen Teilen des Unternehmens einen Arbeitsplatz anzubieten.

 


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