Deutscher Gewerkschaftsbund

20.09.2017

DGB-Stadtverband Düsseldorf: Wählen gehen - für mehr soziale Gerechtigkeit!

Der Deutsche Gewerkschaftsbund in Düsseldorf ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, bei der
Bundestagswahl am 24. September ihre Stimme für mehr soziale Gerechtigkeit, eine verlässliche Rente,
mehr Investitionen in Bildung und Infrastruktur sowie mehr Fairness auf dem Arbeitsmarkt zu nutzen.

Unter dem Motto „Jetzt gerecht!“ haben die DGB-Gewerkschaften ihre Anforderungen an die politischen
Parteien zur Wahl formuliert. Im Vordergrund stehen die Stabilisierung der gesetzlichen Rente und eine
Stärkung der Tarifbindung. ,,Tarifverträge bedeuten in der Regel mehr Lohn, bessere Arbeitszeiten, mehr
Urlaub und mehr Sicherheit. Aber immer weniger Menschen stehen unter dem Schutz von Tarifverträgen.

Deshalb erwarten wir von der Politik eine Stärkung der Tarifpartnerschaft‘‘, so die Düsseldorfer DGB-
Vorsitzende Sigrid Wolf.

Die DGB-Gewerkschaften fordern, die laufende Ausbreitung prekärer Jobs zu stoppen – von unbegründeten
Befristungen über Leiharbeit und Minijobs bis hin zu Stundenverträgen, von denen kein Mensch leben kann.
„Minijobs werden oft zum Tricksen bei Lohn und Arbeitnehmerrechten missbraucht und werfen kaum etwas
für die spätere Rente ab. Viele Arbeitgeber stören die oft prekären Folgen der Minijobs nicht – sie haben ihr
Geschäftsmodell darauf aufgebaut. Wir aber wollen Ordnung auf dem Arbeitsmarkt: Löhne müssen für ein
gutes Leben und soziale Absicherung bei Krankheit, Arbeitslosigkeit und für das Alter reichen. Wir fordern
die Parteien auf, sich für Gute Arbeit einzusetzen“, so Wolf abschließend.

 


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