Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 07-2016 - 07.10.2016

Menschenwürdige Arbeit in den Fokus rücken!

Die internationale Gewerkschaftsbewegung hat den 07. Oktober zum Welttag für menschenwürdige Arbeit erklärt, an dem auf das Menschenrecht auf „Gute Arbeit“ aufmerksam gemacht wird. Um die Menschen im Kreis Viersen für die oftmals prekären, weltweiten Beschäftigungen zu sensibilisieren und darüber zu informieren, verteilten Mitglieder des DGB Kreisverbands Viersen am Freitagmorgen am Kempener Bahnhof Hunderte Tüten an Pendler und suchten das Gespräch mit den Reisenden.

Oftmals gibt es schlechte Nachrichten über menschenunwürdige Arbeitsbedingungen. Es gibt weltweite Berichterstattungen über Kinderarbeit und Handel von Dienstleistungen und Waren, die unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen gefertigt werden und oft der bezahlte Lohn nicht zum Leben reicht. „Auch bei uns musste der Mindestlohn von den Gewerkschaften eingefordert werden, damit das Einkommen zum Leben reicht, wobei es noch erheblichen Nachbesserungsbedarf bei der Altersvorsorge gibt. In unserer direkten Umgebung gibt es immer noch Ungerechtigkeiten in der Bezahlung und der Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern bei gleichen Tätigkeiten,“ so Thomas Högel, DGB-Kreisverbandsvorsitzender in Viersen.

Dass man durch gezielte Nachfragen bei Herstellern und Veranstaltern von sportlichen Großereignissen ein Umdenken der verantwortlichen Personen bewirken kann, war bisher weniger bekannt.

„Wir vom DGB Kreisverband Viersen wünschen uns, dass der Welttag für Menschenwürdige Arbeit und die Aktionen des DGB ein Auslöser sind, auch einmal auf die Arbeitsbedingungen hinter den Waren und Dienstleitungen zu sehen und zu fragen, wie diese zustande gekommen sind und gegebenenfalls eine Veränderung zu fordern, damit irgendwann auch alle Arbeitnehmer soziale Absicherungen und existenzsichernde Einkommen haben werden,“ so Thomas Högel abschließend.

DGB-Kreisverband Viesen

v.l.n.r.: Thomas Ziegler, Sascha Müllers, Andreas Kloss, Silvia Högel, Thomas Högel, Gunter Fischer, Foto: Thomas Högel TH


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