Deutscher Gewerkschaftsbund

Einladung!

„Gelbe“ Gewerkschaften und rechte Interessensvertretungen - Eine reale Bedrohung?

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Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

sogenannte „gelbe“ – wirtschaftsfreundliche und anti-sozialistische -  Gewerkschaften galten als Auslaufmodell. Der Erfolg der AfD hat aber nicht nur die politische Landschaft verändert. Es wächst die Gefahr, dass sich mittelfristig eine rechtsradikale Gewerkschaft in Deutschland etabliert. Rechtsextreme Vordenker arbeiten an einer Strategie, wie die Vorherrschaft der DGB-Gewerkschaften auf betrieblicher Ebene gebrochen werden kann.

Die Erfolge der rechtsradikalen Betriebsratsliste "Zentrum Automobil" bei Daimler-Benz zeigen das AfD-Potential, auch auf betrieblicher Ebene zu mobilisieren. Im Mercedes-Werk Untertürkheim konnte die Liste um den Nazi-Musiker Oliver Hilburger bei den jüngsten Betriebsratswahlen 13,2% der Stimmen und damit sechs von 47 Betriebsratsmandaten erringen. Deren Keimzelle war die "Christliche Gewerkschaft Metall". Auch bei der Metro AG und Aldi-Nord sind rechte Gewerkschaften aktiv.

Die DGB-Jugend beobachtet diese Entwicklung mit Sorge. Rechte Ideologien sind zwar in den Jugend- und Auszubildendenvertretungen derzeit kaum zu beobachten, die DGB-Jugend weiß aber auch, dass Thesen der AfD durchaus Akzeptanz finden. Und in den Studierendenparlamenten haben rechte Listen schon lange Einzug gehalten.

Referent Elmar Wigand gibt einen Überblick über Geschichte gelber Gewerkschaften in Deutschland. Er erläutert an Beispielen, warum gelbe Gewerkschaften, rechte Betriebsratslisten und eine schleichende Unterwanderung der Mitgliedschaft eine reale Gefahr sind.

Über Deine Teilnahme freuen wir uns.

Guido Grüning, DGB Stadtverbandsvorsitzender Wuppertal                         Markus Freund, Jugend im DGB-Stadtverband Wuppertal

 


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