Deutscher Gewerkschaftsbund

24.05.2016

Dokumentationsbroschüre zur Feierstunde "Karl Arnold - Wegbereiter der Einheitsgewerkschaft"

von TZ

Der DGB-Bezirk NRW und der DGB-Stadtverband Düsseldorf erinnerten in einer Feierstunde in Düsseldorf an das Leben und an das Lebenswerk von Karl Arnold.

70 Gäste aus Gewerkschaften, Wirtschaft, Verwaltung und Politik, unter ihnen die Landtagspräsidentin NRW Carina Gödecke, der Vorstandsvorsitzende der Karl-Arnold-Stiftung Bernhard Worms, der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf Thomas Geisel, Hildegard Lohse, Tochter von Karl Arnold, und weitere Mitglieder der Familie waren der Einladung gefolgt.

Im Jahre 1945 beteiligte sich Karl Arnold gemeinsam mit Hans Böckler an der Gründung der Einheitsgewerkschaften im Rheinland, des heutigen DGB. Karl Arnold saß seinerzeit dem Bezirk Düsseldorf vor und war Vorsitzender der Düsseldorfer Christdemokraten.

Am 29. Januar 1946 wurde Arnold zum Oberbürgermeister von Düsseldorf ernannt und im Oktober in den ersten freien Kommunalwahlen gewählt. 1947 wurde Arnold vom Landtag zum ersten Ministerpräsidenten von NRW gewählt und war wesentlich an der Erstellung des „Ahlener Wirtschafts- und Sozialprogramms“ der CDU beteiligt. Arnold sah sich selbst immer als „christlichen Sozialisten“ und setzte sich 1945 für die betriebliche Mitbestimmung ein.

Schon damals nannte Arnold drei Aspekte, die geregelt werden müssten: die Frage der Arbeitszeiten, der Entlohnung und der Mitbestimmung. 70 Jahre später stehen diese Aspekte – wenn auch unter anderen Voraussetzungen - ganz oben auf der Tagesordnung der Gewerkschaften.

 

Die Broschüre zum downloaden finden Sie hier:

 

 

Ein kostenloses Exemplar der Dokumentationsbroschüre können Sie unter thomas.ziegler@dgb.de anfordern.


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