Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 12-2014 - 02.09.2014

DGB und Mieterverein begrüßen Zielvereinbarung der Landesregierung zum sozialen Wohnungsbau

Der DGB-Düsseldorf sowie der Mieterverein Düsseldorf e.V. begrüßen die Zielvereinbarung zwischen dem Land NRW und den Städten Köln und Münster, 30 % der Neubauflächen auf städtischem Grundbesitz für den sozialen Wohnungsbau zu reservieren. 

„Diese Zielvereinbarung entspricht in großen Teilen der gemeinsamen Forderung von DGB und dem Mieterverein Düsseldorf an die Landeshauptstadt. Diese Zielvereinbarung kann als Blaupause für Düsseldorf genutzt werden“, so Sigrid Wolf, DGB Stadtverbandsvorsitzende in Düsseldorf. 

Hans-Jochem Witzke, Vorsitzender des Mieterverein Düsseldorf e.V. ergänzte: „Herr Groschek (SPD) serviert der Stadt ein Angebot zur Förderung von sozialem Wohnraum auf dem Silbertablett. Jetzt müssen sich die Fraktionen und der künftige Oberbürgermeister schnell über ihr weiteres Vorgehen im Klaren sein und den Ankündigungen aus dem Wahlkampf Taten folgen lassen.“ 

Das Land NRW garantiert den beiden Städten Köln und Münster bis 2017 ein festes Förderbudget. Die Städte verpflichten sich im Gegenzug, auf städtischem Grundbesitz einen Anteil von mindestens 30 Prozent für den geförderten Wohnungsbau umzusetzen. Ferner sollen Städtische Grundstücke gezielt Wohnungsbaugenossenschaften angeboten und Wohnbaureserveflächen für öffentlich geförderten Wohnungsbau baureif gemacht werden.


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